Über 100 Fußballfans feiern Essener Pokalsieg mit Gesang und Feuerwerk

Gerade im Spiegel gelesen:

11.50 Uhr: Wie die Polizei Essen mitteilte, haben sich am Mittwochabend vor dem Stadion von Rot-Weiss Essen etwa 150 bis 200 Personen versammelt.

Die Gruppe hat sich Corona-konform verhalten und kurz darauf auch aufgelöst«, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Ein Video des Vorfalls zeigt allerdings, wie die Fans dicht gedrängt direkt vor dem Stadionzaun stehen und singen und dabei Feuerwerk abbrennen. Dass dabei die Abstandsregeln und das aktuell geltende Zusammenkunftsverbot für mehrere Haushalte kaum eingehalten worden sein konnten, wird aus den Bildern klar ersichtlich.

Das ist nicht das erste Mal, dass die Polizei in Essen offensichtlich Lügen verbreitet, was das angeblich regelkonforme Verhalten in der Pandemie angeht. Ich frage mich wirklich, was das soll. Hatten sie keine Lust einzugreifen? Oder waren die Fans gute Kumpels der Polizisten?

Quelle:
Spiegel Online

dreister Spam mit Corona als Vorwand

Heute bekommen:

Guten Tag Herr ****,

ich hoffe sie kommen gut durch diese Zeit …

Bei mir siehts so aus, dass ich trotz Corona um das Wohlergehen meiner Kunden bemüht sein muss, was ich gern tue …

Ein Indikator dafür ist, ob meine Kaufkunden inaktiv werden … oder aktiv bleiben.

Ein Kunde wird inaktiv, wenn er 6 Monate nichts mehr bestellt hat …

Das ist bei ihnen ab Dezember der Fall…

Es wäre super, sie würden im November noch etwas bei mir bestellen … Vielleicht finden sie ja was im aktuellen Prospekt November/Dezember…

Man benutzt also die Corona-Pandemie als Vorwand um Spam zu versenden.
Ist das dreist oder ist das dreist? Oder bin ich nur zu empfindlich?

Kutzemuckel

Oder schreibt man es Kuzzemuckel? Oder vielleicht auch Kutzemukl?

Jedenfalls fährt man sprichwörtlich da hin: “Wir fahr’n nach Kutzemuckel”. Zumindest in der Koblenzer oder Koberer Gegend.

Aber weder Google, noch Bing oder MetaGer finden dazu etwas. Stattdessen wird mir Katzenbuckel oder Katzenklo angeboten. Bei der Suche nach “wir fahren nach Kutzemuckel” kommt Vicky Leandros mit ihrem Theo, aber der fährt nicht nach Kutzemuckel, der fährt nach Lodz.

Ich bin mal gespannt, ob in ein paar Tagen vielleicht dieser Blog-Post gefunden wird.

Edit am 2020-12-14: Ja, geschafft: Google findet bei der Suche nach “Kutzemuckel” (mit Anführungszeichen) jetzt als erstes diesen Blog Post!

Europcar und Preisnachlass bei mobiler Buchung

Manchmal stellt man fest, dass Firmen eine sehr seltsame Preisgestaltung haben. Europcar z.B. gibt inzwischen seit mehreren Jahren 10% Preisnachlass auf eine Mietwagen-Buchung, wenn man zur Buchung deren mobile App oder einen mobilen Browser verwendet.

Der Hintergrund dieses Nachlasses ist mir absolut schleierhaft. Ich könnte verstehen, wenn sie damit ihre App promoten wollten, aber wieso dann auch per mobilem Browser?

Und wieso bekommt man den Nachlass im mobilen Browser nur dann, wenn man nicht mit seiner “Europcar ID” angemeldet ist? Man wird also als Bestandskunde mal wieder benachteiligt. Das kennt man sonst eigentlich nur von Internetprovidern, Telefon/Mobilfunk-Anbietern oder Gas/Stromversorgern (wo ich das auch für eine Frechheit halte).

Interessant wäre dann noch, ob man den Preisnachlass auch bekommt, wenn man seinen Desktop-Browser umstellt, so dass die mobile Ansicht der Webseite angezeigt wird. Angenommen, das wäre so, wäre es Betrug, wenn man das nutzen würde? Wenn ja, wieso?

The Internet is awesome

The Internet is awesome. Not only does it give you access to cool videos like this one:

It also gives you the option to discover them and then allows you to translate the description from Japanese to English:

“On the 29th in the UK, paramedics successfully completed the first test of rushing to the scene in a jet suit! Richard Browning, the developer of the jet suit, tested it himself, and it took him just 90 seconds to travel a distance that would take 25 minutes to walk.”

Or Japanese to German for that matter:

“Am 29. in Großbritannien haben die Rettungssanitäter erfolgreich den ersten Test bestanden, bei dem sie in einem Jet-Anzug zum Einsatzort eilten! Richard Browning, der Entwickler des Jet-Anzuges, testete ihn selbst, und er brauchte nur 90 Sekunden, um eine Strecke zurückzulegen, die zu Fuß 25 Minuten dauern würde.”

So denkt Peter Altmeier, Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2020

Es geht also nicht darum, ob junge Leute zwischen 16 und 18 Jahren reif genug sind, um eine Wahlentscheidung zu treffen – worüber man durchaus diskutieren könnte -, sondern darum, ob sie die “richtige” Partei wählen.

Auf der anderen Seite: Danke an Herrn Altmeier für diese Offenheit. Da weiß man wenigstens, woran man ist.

Falls der Link nicht mehr funktioniert – er hat den Tweet anscheinend inzwischen gelöscht – hier ein Screenshot:

Betreutes Autofahren

Da ich ja kein eigenes Auto habe, miete ich mir immer wieder mal eines, wenn ich z.B. in Urlaub fahre. Diese Autos sind in der Regel mit den neuesten Spielereien ausgestattet, vermutlich weil das den Wiederverkaufswert nach der Vermietungsphase steigert. Ich miete zwar immer die kleinste Kategorie, aber was man bekommt, ist davon ziemlich unabhängig.

Diesmal war es ein Seat Leon. Er hatte alles, was die Auto-Journalisten immer so loben: Großen Touchscreen in der Mitte und jede Menge elektronischer Helfer. Selbst die “Instrumententafel” war lediglich ein Bildschirm und man konnte vier verschiedene Anzeigen auswählen.

Das Auto hat mich bald in den Wahnsinn getrieben:

Sobald man nicht auf der Autobahn fährt, oder dort durch eine Baustelle, spielte der Spurhalte-Assistent verrückt. Er erkannte offensichtlich die Fahrbahnmarkierungen falsch und meinte ständig, ich solle doch gefälligst in der Mitte der Spur fahren (was ich bereits tat). Das wurde dann immer mit einem nervigen Piepton begleitet, damit man auch aufwacht. Selbst wenn er das nicht tut, so hat man ständig das Gefühl, dass das Auto einem in der Lenkung herumpfuscht, weil es meint, man fährt zu weit rechts oder links. Insbesondere bei schmalen Straßen lenkt man eigentlich kaum mehr selbst sondern wird gelenkt. Das nervt gewaltig. Wie habe ich es bloß bisher mit anderen Autos geschafft, auf der Straße zu bleiben?

Dann meinte es mehrfach, mich anweisen zu müssen, “den Fuß vom Gas” zu nehmen, erneut mit dem gleichen nervigen Piepsen. Ich fuhr wohl gemerkt nicht zu schnell.

Den Vogel hat es aber abgeschossen, als ich kurz vor dem Ende einer Ortsdurchfahrt auf der Gegenfahrbahn an zwei geparkten Autos vorbei fuhr. Es kam mir ein Auto entgegen, welches, da es noch außerhalb der Ortschaft war, recht schnell fuhr (vielleicht 70?). Da es aber wegen des Ortsschilds abbremsen musste, war jede Menge Platz um den Vorgang abzuschließen, bevor es auch nur den Hauch einer Gefahr geben konnte. Eigentlich, denn das Auto hat die Kollisionswarnung ausgelöst, die mich dermaßen erschreckt hat, dass ich beinahe das Lenkrad verrissen hätte und mit einem der geparkten Autos kollidiert wäre.

Wenn das ein Vorgeschmack auf autonom fahrende Autos sein soll, dann sehe ich schwarz.

Kleinere Nervigkeiten, sind im Vergleich dazu kaum erwähnenswert: Z.B. dass man durch drücken des falschen Knopfes oder einer Kombination davon beim Tempomat auch die Anzeige der Instrumententafel umschalten kann (ich kann mir nicht vorstellen, dass das beabsichtigt ist, aber vielleicht ist es ja tatsächlich ein Feature). Oder dass die Rückfahrkamera immer erst mit Verzögerung eingeschaltet wurde, so dass man die ersten Meter dann doch wieder nach Spiegeln fahren oder sich den Hals verrenken muss.

Positiv wäre der adaptive Tempomat zu erwähnen. Der funktionierte gut und machte das Fahren durchaus angenehm.

Alles in Allem ist das definitiv kein Auto, das ich persönlich kaufen würde. Ich bin früher schon ältere Versionen des Seat Leon gefahren, die waren in Ordnung.

Es ist warm

Jedes Jahr dasselbe Theater: Irgendwann im Sommer kommen ein paar Tage mit >30 Grad und alle drehen durch. Besonders gerne werden dann die Fenster aufgerissen, damit es möglichst schnell warm wird in der Wohnung oder im Büro.

Hier exklusiv meine Tips:

  • Morgens, solange es noch einigermaßen kühl ist, gut durchlüften. Durchzug ist gut. Irgendwie muss man die restliche Hitze vom Vortag ja los werden.
  • Sobald die Sonne auf die Fenster scheint oder die Außentemperatur mit der Innentemperatur gleich zieht: Fenster schließen und Rolladen/Markise/Rollo runter. So bleibt die Wärme am längsten draußen.
  • Wer keine Klimaanlage hat, sollte sich einen Ventilator zulegen. Aber Achtung: Ein Ventilator kühlt nur, wenn der Luftstrom auf auf feuchte Haut trifft.
  • Leider hat der Luftstrom den unangenehmen Nebeneffekt, Papier durch die Gegend zu wirbeln. Im Büro trotz Arbeit am PC nervig. Auch dauerhafter “Wind” in die Augen ist nicht gut, sie fangen an zu tränen und man fängt sich im schlimmsten Fall eine Bindehautentzündung ein. Lösung: Den Ventilator nicht ins Gesicht blasen lassen sondern auf einen anderen, entblößten Bereich des Körpers. Ich persönlich bevorzuge die Waden (kurze Hose vorausgesetzt, bei meinem Arbeitgeber zum Glück kein Problem). Dann kann man den Ventilator auf den Boden stellen und von hinten unter dem Stuhl durch blasen lassen. Da die Waden gut durchblutet sind (wenn nicht, sollte man mehr zu Fuß gehen oder Sport treiben), kühlt das sehr gut.
  • Um den Kühleffekt zu verstärken, kann man die Haut zusätzlich befeuchten. Der Schweiß reicht zwar meist aus, aber etwas Wasser aufsprühen bringt zusätzliche Kühlung.
  • Wenn auch das nicht ausreicht, sind feuchte Wadenwickel das Zaubermittel. Einfach ein Taschentuch/Küchentuch unter den Wasserhahn halten, leicht auswringen und dann auf die Waden legen. Normalerweise hält das, bis das Wasser verdunstet ist, dann fallen die “Wickel” ab. Sie sind aber mehrfach verwendbar. Sieht blöd aus, aber kühlt. Und die dummen Gesichter der Kollegen sind ein Bonus. 😉

Marktlücke: Milchkännchen mit Kühlung per Peltier-Element

Nachdem ich heute zum x-ten Mal den Kühlschrank geöffnet habe, um Milch für eine Tasse Tee zu bekommen, hatte ich eine Produkt-Idee:

Eine Milchkännchen mit Deckel, gekühlt mittels Peltier-Element und USB-Anschluss.

Das könnte einiges an Energie sparen, wenn man dafür den Kühlschrank nicht ständig öffnen muss.

Scheint es nicht zu geben (zumindest findet Google nichts).

Also Marktlücke! Wer will es bauen?
Ich verzichte auch auf Tantiemen (aber vielleicht war ich ja nicht der erste mit der Idee). 😉