Fahrrad-Verkehr: Union lehnt neue Regeln ab

Der neueste Beitrag der CDU zum Thema #niewiedercdu :

> Eine Freigabe des Radverkehrs in Gegenrichtung führe zu einem höheren Unfallrisiko in engen Einbahnstraßen, so Lange weiter. “Ich sehe schon die Radrowdys in den Startlöchern, das kann nicht gut gehen.” Fahrradfahren müsse sicher sein. <

Ich bin selbst nicht unbedingt davon überzeugt, ob eine solche generelle Freigabe eine gute Idee ist, aber die Formulierung “Radrowdys in den Startlöchern” ist eine dermaßen dreiste Frechheit! Mir kommen regelmäßig in Nebenstraßen (nicht Einbahnstraßen) Autos entgegen, die an engen Stellen (meist durch geparkte Autos) anscheinend glauben, einfach mit hoher Geschwindigkeit auf mich zu fahren zu dürfen. Nach dem Motto: “Der doofe Radfahrer wird schon ausweichen.” Ja, das tut er, schließlich ist er ja nicht lebensmüde. Aber irgendwann geht das mal schief, weil der Platz zum Ausweichen einfach nicht da ist. Und dann ist es zum Bremsen zu spät. Ich habe kein Problem damit auszuweichen und auch anzuhalten. Ich hätte nur gerne, dass mein Gegenüber langsam auf mich zu und an mir vorbei fährt. Und wenn er Platz hat, und das Hindernis auf seiner Außenseite ist, wäre es durchaus angebracht, dass der Autofahrer ausweicht und ggf. anhält, bis ich vorbei bin. So sieht es schließlich die Straßenverkehrsordnung vor.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

http://m.spiegel.de/auto/aktuell/fahrrad-verkehr-union-lehnt-neue-regeln-ab-a-1261308.html