Immobilien: Wie Parkhäuser und Supermärkte zu Wohnraum werden sollen

> Aus ihrer Sicht ist der Gesetzgeber gefragt, wenn es darum geht, überkommene Hürden aus dem Weg zu räumen. Dazu gehört zum Beispiel der Parkraum, der für jede neu gebaute Wohnung nachgewiesen werden muss. In Zeiten, in denen Großstädter eher mit dem Fahrrad und einem Carsharing-Auto unterwegs sind, sei eine solche Vorschrift nicht mehr zeitgemäß, sagt Studienautor Karsten Ulrich Tichelmann. <

Und wieder frage ich mich, wo diese Leute leben, die solche Behauptungen aufstellen. In meiner Umgebung ist alles zugeparkt, was nur irgendwie verfügbar aussieht. Breite Bürgersteige? Rauf mit dem Auto! Kreuzungen? Parken bis an die Ecke, scheiß auf die Übersicht! Wendehammer am Ende der Sackgasse? Da geht noch was! Schmale Straße? Eine Seite kann man immer noch zuparken, wenn interessiert, ob da die Rettungsdienste noch durch kommen! Verkehrsberuhigte Zone (aka Spielstraße) mit eingezeichneten Parkplätzen? Da ist doch noch so viel Platz! Die Kinder sollen beim Spielen aber bloß aufpassen, dass sie kein Auto beschädigen!

Auf der anderen Seite stehen viele Garagen voll Gerümpel und Parkhäuser oder Tiefgaragen bleiben leer, weil sie ja Geld kosten.

Soviel zum Thema “Fahrrad oder Carsharing”.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/immobilien-wie-parkhaeuser-und-supermaerkte-sollen-zu-wohnraum-werden-sollen-a-1255257.html