Die Rüstungsspirale der Nacht: Wenn Leuchten tödlich wird

AI;DR: Die Satire ist von Google Gemini erzeugt. Wer also keinen “KI-Slop” lesen will, sollte nach dem ersten Absatz aufhören.
Eigentlich habe ich ja einen Link zu einem Postillon Artikel zum Thema “ADAC-Test: Notbremsassistenten übersehen Menschen in Warnkleidung” gesucht, aber mein Gedächtnis hatte mich im Stich gelassen: Darin ging es um einen Mann, der ein magisches Fahrzeug besitzt, das ihn unsichtbar macht, nicht um magische Kleidung. Aber Gemini hat mir folgende Satire angeboten, dich ich ganz passend finde:

Die Rüstungsspirale der Nacht: Wenn Leuchten tödlich wird

Es ist wieder November. Die Zeit, in der das Straßenverkehrsamt die alljährliche Modeberatung für Fußgänger herausgibt: Schwarz ist out, Neon-Müllabfuhr-Gelb ist in. Wer nach 17 Uhr ohne mindestens drei Reflektorbänder, eine blinkende LED-Halskrause und eine Stirnlampe das Haus verheißt, gilt rechtlich praktisch als suizidal.
Der brave deutsche Fußgänger tut natürlich, wie ihm geheißen. Schließlich will er überleben. Er kauft die neueste Generation der High-Tech-Warnweste „Supernova 3000“ mit eingebauten Richtungsblitzern und retroreflektierenden Streifen, die selbst aus dem Weltall die ISS blenden könnten. Stolz schreitet er als wandelnder Weihnachtsbaum auf Speed zur Bushaltestelle. Er fühlt sich sicher. Er fühlt sich gesehen.
Er weiß ja nicht, dass er soeben für das modernste System der Automobilindustrie komplett unsichtbar geworden ist.
Denn in den glänzenden Palästen der Autokonzerne haben Ingenieure jahrelang an Notbremsassistenten geforscht. Diese künstliche Intelligenz ist darauf trainiert, menschliche Silhouetten zu erkennen. Wenn nun aber ein Fußgänger vorbeileuchtet, der strahlt wie die Explosion einer Supernova, gerät der Bordcomputer in existenzielle Panik. „Ein Mensch reflektiert kein Licht mit 10.000 Lumen“, rechnet die KI. „Das muss eine wandernde Disco-Kugel oder ein UFO sein. Irrelevant für die physikalische Bremsberechnung.“ Und während der Sensor das grelle Störsignal einfach wegrechnet, schaltet der Autopilot entspannt in den Sportmodus.
Das ist die wunderbare Dialektik des modernen Straßenverkehrs: Wer sich tarnt wie ein Ninja im Kohlenkeller, wird vom menschlichen Autofahrer übersehen, weil der gerade auf seinem Touchscreen die Ambientebeleuchtung auf „Kaminfeuer“ umstellt. Wer sich wiederum beleuchtet wie die Landebahn des Frankfurter Flughafens, wird von der Sensorik des Wagens als optische Täuschung aussortiert und einfach über den Haufen gefahren.
Die Lösung? Liegt wie immer in der Mitte. Vielleicht sollten Fußgänger einfach Schilder mit der Aufschrift „Ich bin ein echtes Schlagloch“ vor sich hertragen. Denn dafür bremsen deutsche Autofahrer immer noch am verlässlichsten.